Kung Fu To'A Pars
Gutes Denken, Gutes Reden, Gutes Handeln

Willkommen auf unserer Webseite! 


~ Respekt ~
~ Kraft ~
~ Ausdauer ~
~ Geschwindigkeit ~
~ außere Härte ~
~ innere Ruhe ~

 

Kung Fu To'A Pars ist eine vergleichsweise junge Kampfkunst, die ihre Wurzeln im Iran der 60er Jahre hat. Sie besteht aus Elementen verschiedenster asiatischer Kampfkünste, die sie zu einem neuen und effektiven Stil verbindet. Neben grundlegenden Kräftigungsübungen und geistiger Stärkung durch Meditation (Zen-nai) ist das Erlernen von effizienten Bewegungen und Körperkontrolle in sieben Technikstufen - Linien genannt - gegliedert. Diese vermitteln anhand präzise gelernter Bewegungsabfolgen ein grundlegendes Gefühl für die richtige Haltung zur optimalen Kraftauswirkung und -umlenkung. Trainiert werden hierbei abgestimmte Bewegungskombinationen, die als ein Kampf gegen imaginäre Gegner verstanden werden sollen. Werden die Linien mit ihren Kung Fu-Techniken beherrscht zeigt eine Prüfung die Bereitschaft des Schülers zum Aufstieg in die nächste Stufe.

In der von Meister Ibrahim Mirzaii entwickelten Kampfkunst verstehen sich To'A-Meister und Schüler als friedfertige Sportler, die die Verteidigung gegen unbewaffnete wie auch bewaffnete Gegner als lebensnahe Motivation für die Schärfung ihrer körperlichen Fähigkeiten verwenden. Dabei stehen gegenseitiger Respekt und bewusstes Handeln im Mittelpunkt. Besonders auffällige Merkmale dieser Kampfsportart sind effiziente, fließende Bewegungen, die ihre Kraft aus Drehungen des eigenen sowie dem Schwung des gegnerischen Körpers gewinnen. Eine beliebte Demonstration für die im Training erlernte Überwindung der Grenzen des eigenen Körpers und Geistes ist das Bonken, das Durchschlagen starrer Gegenstände mit der nackten Faust, dem Fuß oder dem Kopf.



Trainingszeiten:

Mittwochs von 18:00 bis 19:30

Trainingsort:

Sporthalle der Heinrich-Hoffmann-Schule

Heinrichstraße 78

64283 Darmstadt


Administratives:

Wir befinden uns aktuell noch in der Startphase unserer Schule und wollen es daher so unkompliziert wie möglich für euch gestalten. Wir wollen euch nicht mit einer Vertragsbindung zum Training "zwingen": seht das Training als Verantwortung und nicht als Pflicht.
Wir haben keine festen Preise für die Teilnahme am Training. Die Beiträge sollen auf gegenseitigem Vertrauen basieren.

Unser Meister ist nicht an einer profitorientierten Schule interessiert. Nicht der Gewinn, sondern der Sport und der Gruppenzusammenhalt sollen im Vordergrund von Kung Fu stehen.

Voraussetzung für die Teilnahme am Training ist eure körperliche Gesundheit. Bei gesundheitlichen Beeinträchtigungen bitten wir euch zu eurem eigenen Interesse das Training zu pausieren/auszusetzen.
Solltet ihr minderjährig sein, bitten wir euch eine Einverständniserklärung eurer Eltern/Erziehungsberechtigten mitzubringen. Ebenfalls ist ein Mindestalter von 16 Jahren Voraussetzung für die Teilnahme am Training.


Weitere Informationen geben wir euch gerne im Training selbst. Bei Fragen, melde dich bitte per E-Mail an anatoa@kung-fu-darmstadt.de oder telefonische, siehe Kontakt oben.



Neuigkeiten

Feed

09.09.2020, 10:34

Eingeschränktes Training

Durch die Lockerungen der Pandemie-Regelungen ist es uns wieder erlaubt unser Training fortzuführen. Jedoch unter den allgemein bekannten Infektionsschutzauflagen. Das bedeutet neben dem Tragen einer...   mehr


15.03.2020, 21:19

Covid-19 bedingte Trainingspause

Hiermit wollen wir drauf aufmerksam machen, dass wir das Training Pandemie-bedingt zunächst ausfallen lassen, um uns selbst und unsere Mitmenschen so gut wie möglich zu schützen und auch Übertragungen von...   mehr


11.01.2020, 17:13

Umstrukturierung

Wir sind aktuell in einer juristischen Umgestaltung unserer Vorhaben für unser Training. Daher bitten wir für Verständnis, was die recht eingeschränkte Trainingszeit betrifft. Unabhängig von der Reduzierung...   mehr


27.06.2019, 16:12

Schulferien

Auf Grund der hessischen Sommerferien vom Mo 01.07. bis Fr 09.08. kommen wir nicht ohne weiteres in die Sporthallen der Schulen hinein. Wir werden daher die meiste Zeit auf den Sportplatz im Bürgerpark gehen,...   mehr


06.06.2019, 08:55

Montags- & Freitags-Training

Nach Rücksprache ist es ebenfalls möglich montags und freitags an Trainingskursen teilzunehmen, welche hier auf der Webseite nicht gelistet sind. Bitte schreibt uns bei Interesse.    mehr


ältere >>


Medizinische Aspekte & Physiologie


Zurück zur Übersicht

28.04.2019

Meditation in Zusammenhang mit körperlicher Verfasstheit

Studien zeigen, dass langsame Atmübungen die Funktionen des vegetativen Nervensystems verbessern und zu mehr Entspannung führen. Diese Feststellung wurde sowohl bei gesunden Probanden gemacht als auch bei Probanden, welche an Hypertonie (erhöhter Druck oder Spannung im Körper) litten. Im Gegensatz dazu wurde diese Feststellung bei schneller Atmung nicht gemacht.
(Quellen: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15347862, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19534616)

"Der Parasympathikus ist eine der drei Komponenten des vegetativen Nervensystems. Er ist beteiligt an der unwillkürlichen Steuerung der meisten inneren Organe und des Blutkreislaufs. Er wird auch als „Ruhenerv“ oder „Erholungsnerv“ bezeichnet, da er dem Stoffwechsel, der Erholung und dem Aufbau körpereigener Reserven dient. Der Nervus vagus ist der größte Nerv des Parasympathikus und an der Regulation der Tätigkeit fast aller inneren Organe beteiligt." (Quelle: Wikipedia)

Die Vagus-Meditation nutzt Stimulationen von sensorischen Nerven (Berührungsreize), welche mit dem Vagusnerv gekoppelt sind, um eine Entspannung (des vegetativen Nervensystems) zu erreichen. Die Techniken wurden entwickelt für den Schichtdienst von Ärzten, um diese entspannter und leistungsfähiger zu machen. Der Vorteil gegenüber klassischer Meditation besteht darin, dass nach einer gewissen Einwöhnungszeit schon wenige Minuten ausreichen, um eine Tiefenentspannung zu erreichen. Der Meditierende muss sich dabei nicht "in die Stille begeben", die bei einer hohen Dichte an Sinnesreizen im Alltag kaum noch ausgehalten wird. Genauere Infos sind im Anhang enthalten.

Nach einer Studie ist die Auswirkung von langsamen Atemübungen auf den Vagus am besten bei einer individuellen Atemfrequenz, die gerade 80% der spontanen (gewöhnlichen) Atemfrequenz (Abkürzung: SBF) entspricht. (Quelle: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30319449) Folgerung: Mit einem individuellen Takt von gerade 0,8 mal der gewöhnlichen Atemfrequenz (Einatmung pro Minute) lässt sich die Entspannung durch Atemübungen optimieren. Die Meditation lässt sich somit durch ein Metronom unterstützen, welches alle (75/SBF) Sekunden ein Signal zum Einatmen gibt.

Die Atmung beeinflusst die Zerebrospinaleflüssigkeit (ZSF). Diese fließt durch unser Hirn so wie Blut durch unsere Adern fließt. Es sorgt dafür, dass das Gehirn vor Druck und Schwerkraft geschützt ist und dient außerdem als das Entsorgungssystem des Gehirns. Die Atmung beeinflusst die Dynamik dieser Flüssgkeit durch die Änderung des Drucks in der Brust. Beim Ausatmen wird ZSF den Rücken hinauf in den Kopf geleitet, beim Einatmen fließt sie den Rücken hinab. Der Atemrhythmus entspricht also auch dem Rhythmus der ZSF. Sowohl durch tiefe Atmung als auch durch Haltung des Atems wird der ZSF-Fluss gesteigert. Dadurch werden "Abfälle" besser aus dem Gehirn abtransportiert und vom Immunsystem verarbeitet. Außerdem ist es wichtig zu wissen, dass das Atemmuster der Wachphase sich im Atemmuster während des Schlafs wiederfindet. Einfache Atemübungen sind 1. Atmung in den Bauch (ohne Brustbewegung) (ca. 4 Sek ein und 8 Sek aus), 2. schrittweise Verlängerung der Ausatmungszeit auf 10-12 Sek. und 3. Verbesserung der Haltung des Rückens durch stehendes Qi Gong oder die Berghaltung (Tadasana) des Yoga Hatha. (Quelle: https://www.drstevenlin.com/3-breathing-exercises-calm-brain-reduce-stress-cure-anxiety/)

 Vagus-Meditation.pdf


Zurück zur Übersicht